Verzeiht die Verspaetung, aber ich hatte gerade in den letzten zwei Wochen einfach so viel um die Ohren, dass ich es partout nicht geschafft habe einen Eintrag zu schreiben.
In der vorletzte Woche standen so viele Sachen in der Uni an, dass ich eigentlich nur gelernt und Assignment geschrieben habe und letzte Woche war ich dann endlich im verdienten Urlaub!! :-) Urspruenglich geplant war eine 6-Tage Tour an die Nordspitze Neuseelands.
Da der Herbst hier ziemlich deutlich an der Tuer klopft war es leider von vornherein ersichtlich , dass wir diesen Trip nicht ausschließlich am Strand verbringen wuerden daher wurde ein Alternativprogramm gesucht. Leider ist der Herbst hier sehr schnell aufgetaucht!!! Ohne eine detailierte Planung, jedoch einem tollen gemieteten Auto ging es also am Samstag Richtung Norden. Die Crew der Tour bestand, wie so oft aus Nina, Mirko und mir, und diesmal noch Tess (einer Schwedin)! Unsere einzige Planung war eine Bootstour in der Bay of Islands , Cape Reinga (der noerdlichste Punkt Neuseelands) und vielleicht noch Sandboarding gehen. Also fuhren wir am Samstag gespickt mit guter Laune und einer Landkarte in der Hand Richtung Russell, da wir von dort die Bay of Islands-Tour machen wollten. Im Hostel angekommen wurde ersteinmal die "Stadt" unsicher gemacht, der Sonnenuntergang von allen Seiten fotographiert ;-) und die Woche im Detail geplant. Am naechsten Tag ging es dann auf die Bay of Islands-Tour. 6 Std. durch die Islands, Delphine und ein Besuch beim Hole in the Rock standen hierbei auf der Tagesordnung. Als wir den Hafen verlassen haben, merkten wir jedoch recht schnell, dass uns aufregende 6 std erwarten wuerden, denn die Wellen waren auf Grund von Strum zwischen 2-3 Metern hoch! Die arme Nina, die wir trotz bekannter Seekrankheit ueberredet haben mit zu kommen hat bis heute bei uns einen gut!!! Wir haben uns jedoch sehr wacker gehalten und zwischen den Strumwolken auch immer wieder Sonne abgekriegt. Die Landschaft der Nordinsel ist einfach atemberaubend schoen und vielseitig! Nach der Tour, Delphinen und der Entdeckung eines Fliegenfisches sind wir dann zurueck zum Auto und nach Paheia gefahren. Dort haben wir dann nachts noch einen Wasserfall gesucht, ihn jedoch nicht gefunden . Neuseelaendische Wasserfaelle scheinen sich irgendwie gut verstecken zu koennen, im Gegensatz zu Opossums und (Oster)hasen! Die sah man in zahlreicher Ausfuehrung teils tot teils lebendig am Straßenrand.
Den darauffolgenden Tag sind wir an der oestlichen Kueste bis hoch nach Ahipara gefahren, haben Halt an der Doubtless Bay gemacht und die Landschaft in uns aufgesaugt. Leider kann man diese tolle Landschaft irgendwie nicht gut fotographieren! Die Schoenheit und Intensitaet der Farben kommt auf den Fotos nicht durch!!!
In Ahipara hatten wir das schoenste Hostel, dass man sich vorstellen kann, dort haben wir dann auch 2 Naechte verbracht und es uns gut gehen lassen und wieder Sonnenuntergaenge genossen. Von dort sind wir dann den noerdlichsten Zipfel Neuseelands zum Cape Reinga hochgefahren. Cape Reinga ist recht bekannt, da hier die Tasman Sea in den Pacific Ocean ueberlaeuft, was man tatsaechlich hervorragend sehen kann, da die Tasman Sea einen ein Meter hoeheren Wasserspiegel hat als der Pacific. (siehe Fotos). Am naechsten Tag ging es dann an der westlichen Kueste suedlich nach Omapere. Dort wollten wir eigentlich Sandboarden gehen, was aber wegen Strum ausfallen musste. Stattdessen haben wir uns wieder die Landschaft angeschaut (Sonnenuntergaenge) und die Weite Neuseelands genossen. Donnerstag sollte es dann nach Whangarei gehen mit einem Zwischenstop an Sueßwasserseen und Dargaville. Diese fielen jedoch wegen leichtem Regen nur sehr kurz aus. Da an diesem Tag die Osterferien in ganz NZ begonnen haben stellte sich die Suche nach einem Hostel in Whangarei mehr als schwer dar. (Schier unmoeglich) Alles war ausgebucht, weshalb wir dann einen Tag frueher als erwartet nach Auckland zurueckgekehrt sind, jedoch vorher noch einmal einen 27m Wasserfall besichtigt haben. (Dieser hat sich nicht verstecken koennen, er war zu groß... und zu gut ausgeschildert). Alles in allem hatten wir bei unserer Tour jedoch riesiges Glueck mit dem Wetter, denn wir hatten nur 2x kurz Regen und wie immer besonders gute Laune...da kann uns so leicht nichts erschuettern!!
Am Freitag stand dann noch ein kleiner Besuch in einem nahegelegenen Aquarium an und Samstag wurde der Outlet Store unsicher gemacht! Ich bin jetzt großer Fan von diesem Store, da man da (im Vergleich zu Deutschland) sehr gute Kleidung guenstig bekommt!!! Das wurde (leider ) auch stark ausgenutzt!! Ostern selber haben wir nur insofern gefeiert, dass wir uns ein tolles Mahl gegoennt haben! Lisa, Moritz, Mirko, Pascal und ich haben selbstgemachte Schnitzel mit Kroketten und Pilzsoße gemacht und zum Nachtisch Apple Pie mit Eis!!
In diesem Sinne wuensche ich Euch noch frohe Ostern (nachtraeglich)
Eure Luisa
Ps. Fotos wie immer hier klicken!