Donnerstag, 15. Oktober 2009

Zwischen Regen, Tsunamiwarnungen und Sonnenschein

Ihr lieben,

da ich ja Adresse/Titel des Blogs geaendert und dies kundgetan habe, schulde ich Euch nun auch einen Eintrag. Viel spannendes (außer einem weiteren formal dinner (siehe Photos)) ist in den letzten vielen Wochen allerdings nicht passiert da ich primaer alles Verpasste aus der Uni nachholen muss. So sitze ich viel in meinem Zimmer und versuche mir die Sachen irgendwie selbst zu erklaeren, was leider oft zu Frustration fuehrt, aber...
...ich bin gestern, 4 Wochen nach der OP endlich meinen Gips losgeworden und trage nun wieder eine Schiene. Das gibt einem ein ganz anderes Lebensgefuehl zurueck und hilft ueber die Frustration der Uni hinweg zu schauen. Leider ist der Daumen komplett steif und muss nun mit viel Geduld, hoher Schmerztoleranzgrenze und Uebung wieder mobilisiert werden. Eine Aufgabe, die mir als ungeduligen Perfektionisten schon jetzt viel zu lange dauert, aber da muss ich nun durch. Das Tolle ist allerdings, dass ich offiziell die Genehmigung meines Arztes und Therapeuten habe, mit dem Segeln wieder langsam anzufangen... passend zum Semesterende und dem nahenden Sommer bin ich nun bald wieder auf meinen geliebten Regatten.
Der Sommer laesst allderings noch gehoerig auf sich warten. Es wird zwar schon etwas waermer, aber Sturm und Regenguesse erschweren einem die Moeglichkeit dies zu genießen. In den letzten Wochen hatten wir einen Orkan nach dem anderen, sodass man oft garnicht soooo boese war seine Zeit am Schreibtisch zu verbringen. Zwischendurch kriegten wir dann immer mal wieder Tsunamiwarnungen per E-mail, da irgendwo im Pazifik wieder ein riesen Erdbeben wuetete. Der groeßte "Tsunami" der Auckland Harbour allerdings erreicht hat war lediglich 1,3m, jedoch auf meinem Weg zur Uni sichtbar. Was hier unten passiert ist habt Ihr bestimmt viel staerker verfolgt, als wir, denn wir verfuegen kaum ueber ausreichende Medien. Sonntag war der erste richtige Sommertag, an dem man mit Shorts und T-shirt den gesamten Tag in der Sonne sitzen konnte und schon aufpassen musste nicht allzu doll zu verbrennen (was einigen meiner Freunde tatsaechlich passiert ist)!

Da es draußen mal wieder kippt, werde ich mich nun mal wieder meinem Uni-projekt widmen und spaeter dann Richtung Uni tapern.

Ganz liebe Grueße aus dem durchwachsene Auckland

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